Projektive Trauminterpretation

Projektive Trauminterpretationen

Langsam gibt es keine Fragen mehr und wir gehen dazu über, den Traum projektiv zu interpretieren. Da ich schon sehr viele Träume interpretiert habe, fällt mir immer etwas ein und ich fange an, wenn keinem Anderen etwas einfällt. Meistens fällt jeder etwas ein, wenn man von anderen Interpretationen gehört hat. In dieser Runde gibt es die Regel, den Traum so zu interpretieren (aus der Ich-Perspektive), als wäre es der Eigene und am besten mit dem Satz einzuleiten „Wenn das mein Traum wäre, und ich in einem Hallenbad nach dem Zugang zu den Rutschen suche….“ Wobei man natürlich das Leben der Träumerin einbeziehen kann. „….und ich mich in der Wachwirklichkeit auch gerade dabei befinde, einen Weg im beruflichen Bereich zu suchen…“ Für viele Teilnehmer kann das am Anfang eine ungewohnte Herausforderung sein. Diese Art der Interpretation hilft, bewusst zu sein, dass die eigene Interpretation eine eigene Projektion auf den Traum ist, dabei gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Es sind Ideen, Eingebungen, Sichtweisen, Bewertungen. Die Träumerin bekommt eine Auswahl von Projektionen und kann für sich selber schauen, was bei Ihr anklingt und sie inspiriert.

Hier ein paar Beispiele von Interpretationen aus der Traumgruppe:

„Wenn das mein Traum wäre, und ich in einem Hallenbad nach dem Zugang zu den Rutschen suche und von einer Halle zur nächsten renne und die Hallen kein Ende nehmen, würde ich mich fragen, ob ich nicht zu schnell von einem Projekt (Halle = Bereich), zum nächsten flitze, ohne genau zu suchen und in Ruhe zu schauen.“

„Wenn das mein Traum wäre, würde ich bei der dunklen Rutsche an Intimität und Geborgenheit denken.“

„Wenn das mein Traum wäre, habe ich das Gefühl, dass ich eine Entscheidung treffen müsste, und dass ich Angst habe, die Falsche zu treffen, wobei ich doch eigentlich immer wieder rutschen kann und ich mir doch eigentlich nicht so einen Kopf darum machen sollte, weil das Hallenbad zum Spaß haben da ist und nicht, um schwierige Entscheidungen zu treffen. Wobei mir da ein Bezug zu der Situation in meiner (der der Träumerin) Partnerschaft auffällt, aber auch gleichzeitig der Druck den ich auf der Arbeit habe, die richtige Entscheidung treffen zu müssen.“

„Wenn das mein Traum wäre, fällt mir bei der rechts-links Entscheidung ein, dass ich mehr  „links“ bin mit meiner politischen Einstellung.“

„Wenn das mein Traum wäre (WdmTw), assoziiere ich sofort einen gewissen Leistungsdruck, dass ich mich sofort entscheiden muss und etwas leisten muss.“

„WdmTw, empfinde ich das Durchrutschen durch Wasserrutschen wie einen Geburtskanal, durch den man durchrutscht. Auch wegen dem Dunklen komme ich darauf, dass es die Situation gewesen sein könnte, geboren zu werden. Und hier in diesem Traum fehlt das Wasser als Gleitmittel, damit es flutscht und rutscht. Und dadurch dass es nicht rutscht, kommt der Druck. Und es wie eine Geburt ist, wo man durch eine Enge durch muss und dann wo raus kommt und der Engpass überstanden ist.“

„WdmTw, würde ich das rechts-links aussuchen der Rutschen mit der rechten und -linken Gehirnhälfte assoziieren, oder auch mit der rechten und -linken Körperseite, links mehr für das Künstlerische-Weibliche und rechts mehr für das Logisch-Männliche. Hab ich mich für das Künstlerische entschieden, was in eine Sackgasse führt?“

„WdmTw, fallen mir Träume dazu ein, wo ich Badewannen ohne Wasser und Seen ohne Wasser hatte und das war eine Zeit bei mir, wo mir die Gefühle etwas gefehlt haben, es gefehlt hat, Party zu machen, und ich konnte einfach nicht feiern gehen, weil ich so viele andere Dinge zu tun hatte und so auch keine Zeit für meine Gefühle hatte, und es dadurch wie eine „gefühllose“ Zeit mit nur Druck war.“

„WdmTw, finde ich, „den Zugang zu suchen“ hört sich an, als würde man den Schlüssel zu etwas suchen, oder wie man den Weg zu Spaß findet oder zu einem gefühlvollen Abenteuer.“

Projektive Trauminterpretation: Diese Art der Interpretation hilft, bewusst zu sein, dass die eigene Interpretation eine eigene Projektion auf den Traum ist, dabei gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Es sind Ideen, Eingebungen, Sichtweisen, Bewertungen. Die Träumerin bekommt eine Auswahl von Projektionen und kann für sich selber schauen, was bei Ihr anklingt und sie inspiriert.

Projektive Trauminterpretation: Diese Art der Interpretation hilft, bewusst zu sein, dass die eigene Interpretation eine eigene Projektion auf den Traum ist, dabei gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Es sind Ideen, Eingebungen, Sichtweisen, Bewertungen. Die Träumerin bekommt eine Auswahl von Projektionen und kann für sich selber schauen, was bei Ihr anklingt und sie inspiriert.

Traumgruppen Beispiel: Wasserrutsche

Einwählen: Zum virtuellen Treff

Check-In

Konzentrationsübung

Traumtitel

Der Wasserrutschen-Traum wird vorgelesen

Fragerunde

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