Tag 2 Lernen zu Nappen

Tag 2: 1:15 – 1:40    4-7-10:30    12 – 12:20    17:30 – 17:50  = 7h

Lernen zu Nappen und sich auf den Meeresgrund hinab gleiten lassen  (bzw. die Kunst des „sich zur geplanten Napping Zeit hinzuleben und danach zur geplanten Zeit auch wieder aufzustehen.“)

Bei den Naps vom Polyphasischen Schlafen stelle ich mir vor, wie ich zum Meeresgrund hinab gleite.

Bei den Naps vom Polyphasischen Schlafen stelle ich mir vor, wie ich zum Meeresgrund hinab gleite.
(Alice Grinda fotografiert von Polymerboy)

Wieder verschlafen, irgendwie habe ich es mir schon gedacht. Nun gut, ich übe zu Nappen. Das mit den aufstehen zur geplanten Zeit kommt noch.

Wenn man sich vorstellt, dass man sein ganzes bisheriges Leben auf monophasisches Schlafen getrimmt wurde, ist es ganz natürlich, dass es etwas Zeit braucht, bis man sich wieder an polyphasisches Schlafen zurück gewöhnt. Denn wenn wir geboren werden, sind wir natürliche polyphasische Schläfer, wovon nach jahrelanger Sozialisierung nicht so viel übrig von bleibt. Deswegen ist es ganz normal, wenn man die ersten Nickerchen bzw. Naps nicht wirklich schläft. Aber es ist wichtig, trotzdem liegen zu bleiben und nichts anderes zu tun. Ich finde, es ist eine wunderbare Möglichkeiten Entspannungstechniken anzuwenden.

Während der Naps konzentriere ich mich z.B. darauf, mich einfach zu Entspannen und nutze verschieden Techniken wie Autogenes Training oder andere Visualisierungs Techniken. Ich mag es, durch den Körper zu fühlen und was angespannt ist, schwer und entspannt zu machen, oder ich stelle mir vor, wie ich langsam zum Meeresgrund hinab gleite.

Am Anfang bin ich natürlich noch gar nicht müde und konzentriere mich darauf, einfach zu liegen und zu entspannen, auch wenn ich mich sehr wach fühle. Und am ersten Tag konnte ich mich nur an einen sehr kleinen Traum erinnern, um so glücklicher bin ich, als ich am zweiten Tag merke, wie ich meine Gedanken beobachten kann, während ich in den Schlaf gleite, und sehe, wie sich Gedanken formen, die ich so nicht denken würde, so als wäre ich bekifft oder unter einem anderen Drogeneinfluß. Es formulieren sich ulkige Sätze und es entstehen langsam Bilder, während mein Körper entspannt, und als der Wecker klingelt, fühle ich mich wirklich frischer als vorher, auch wenn ich mich leider an keinen einzigen lustigen Gedanken wirklich erinnern kann. Nun gut, erstmal geht es darum, die Naps einzuhalten, die Träume werden später wieder stärker zurück kommen.

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One Response to Tag 2 Lernen zu Nappen

  1. Eva says:

    Ich habe meinem Baby nie die Zeiten vorgegeben, wann es zu schlafen hat und wann es wach sein soll.. Jetzt ist es schon eineinhalb Jahre alt und hat sich selbst einen Rhythmus angewöhnt. Ich habe meinem Kind das Bettchen angeboten, wenn ich gemerkt habe, dass es müde ist. Das ist jetzt nur noch einmal am Tag der Fall. Ich würde da nicht von Sozialisierung sprechen.
    Am Anfang war es etwas besonderes, wenn mein Kind eine halbe Stunde am Stück wach war. Jetzt ist es etwas besonderes, wenn es 7-8 Stunden hintereinander wach ist. Der Bedarf ist einfach ein ganz anderer.
    Ansonsten bin ich sehr gespannt auf den weiteren Verlauf deines Experiments :)

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